der Verbund biblioplus-digital. Ärgerbezogene Störungen

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Inhalt:

Jeder Mensch ärgert sich fast täglich. Per se ist Ärger weder ein Problem noch gar eine Störung. Erst durch die erlebte Intensität und Häufigkeit sowie die eingesetzten Bewältigungsstrategien kann Ärger negative soziale, gesundheitliche und berufliche Folgen haben und so behandlungsrelevant werden. Probleme mit der Emotionsregulation spielen bei zahlreichen psychischen Störungen eine bedeutende Rolle. Nach der Beschreibung von Ärger und ärgerbezogenen Störungen geht der Band auf verschiedene Modelle zur Entstehung und Aufrechterhaltung von ärgerbezogenen Störungen ein. Anschließend werden verschiedene diagnostische Verfahren zur Erfassung von Ärger und ärgerbezogenen Störungen vorgestellt und die Behandlung von Ärger wird anwenderorientiert beschrieben. Hierzu werden u.a. ausführlich die einzelnen Module eines Ärgerbewältigungstrainings vorgestellt. Ziel der kognitiven und verhaltenstherapeutischen Interventionen ist das Erlernen und Einüben eines flexiblen, situationsangemessenen und sozialverträglichen Ärgerverhaltens, bei dem die emotionale Erlebnisfähigkeit aufrechterhalten bleibt bzw. aufgebaut wird.

Autor(en) Information:

Prof. Dr. Georges Steffgen, geb. 1961. 1982-1989 Studium der Psychologie in Trier. 1993 Promotion. Dipl.-Psych. Claudia de Boer, geb. 1962. 1983-1990 Studium der Psychologie in Trier. 1990-2000 als Psychotherapeutin in unterschiedlichen Kinderheimen sowie Psychosomatischen Fachkliniken tätig. 1999 Approbation als Psychologische Psychotherapeutin. Prof. Dr. Claus Vögele, geb. 1958. 1978-1983 Studium der Psychologie in Landau/Pfalz. 1988 Promotion. Seit 2010 Professor für Klinische Psychologie und Gesundheitspsychologie an der Universität Luxemburg.

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