der Verbund biblioplus-digital. Als die Giraffe noch Liebhaber hatte

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Inhalt:

Die großen Ideen der Wissenschaft kommen heillos und ohne Absicht in die Welt. Étienne Geoffroy Saint-Hilaire, Antoine de Lavoisier, Claude Bernard & Louis Pasteur: Michael Lichtwarck-Aschoffs vier Erzählungen über diese vier "Wissenschaftshelden" beschäftigen sich mit verschwiegenen Nebenumständen ihrer großen Entdeckungen - und mit dem nackten Zufall. Das meint insbesondere: mit Küchenrezepten für Fasan, mit Harnverhalt und Giraffenliebe, mit schwarzem Hosenstoff für die bescheidenen Weinreben, mit Neid, Homöopathie und Patriotismus bei der Erfindung der Tollwutimpfung. Wissenschaft braucht Enttäuschung. Auch Täuschung und ordinärer Betrug sind gelegentlich hilfreich. Die Tatsachen, die in diesem Buch berichtet werden, sind meist nicht gänzlich unbekannt. Wie sie aber zusammenhängen, sucht man selbst in den Fußnoten der Wissenschaftsgeschichte vergebens ...

Autor(en) Information:

Michael Lichtwarck-Aschoff, 1946 im Isartal geboren, lebt in der Nähe Augsburgs, wo er Jahrzehnte als Intensivmediziner arbeitete. Forschungstätigkeiten in München, Basel, Freiburg und Uppsala über Probleme der künstlichen Beatmung, außerplanmäßiger Professor für Anästhesiologie und Intensivmedizin. Hat mit dem Ende der Klinikarbeit mehr Zeit, um schreibend zu bedenken, was das wohl sein könnte: die Medizin. Bei Klöpfer & Meyer erschien 2016 mit großem Erfolg sein Erzähldebüt "Hoffnung ist das Ding mit Federn". Ausgezeichnet mit dem Schwäbischen Literaturpreis 2015 und dem Preis des Irseer Pegasus 2016.

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